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1951-202675 Jahre Wiedergründung des Deutschen Schützenbundes
Folgen Sie uns auf einer Reise durch mehr als sieben Jahrzehnte Schießsport, Schützentradition und facettenreiches Verbandsleben. Dazu haben wir für Sie wichtige Stationen, besondere Ereignisse und viele Erinnerungen herausgegriffen.
Die Kapitelübersicht75 Jahre Wiedergründung auf einen Blick

1950-1952: Die Wiedergründung - Auf dem Weg zum Neuanfang
1950-1952Die Wiedergründung - Auf dem Weg zum Neuanfang
An Schießsport war in dieser Zeit verständlicherweise nicht zu denken - zumal ein generelles Verbot von Waffenbesitz in der ersten Besatzungszeit bestand.
Vom Verbot zu allmählichen Lockerungen
Die Bruderschaften konnten sich in ihren Schützentrachten wieder in der Öffentlichkeit zeigen. 1948 fanden nicht nur in Köln und Aachen, sondern auch in Paderborn "Armbrusttage" statt.
1949 - das Grundgesetz war gerade beschlossen - fiel das Verbot des Schützenwesens seitens der Alliierten Hohen Kommission. Die Weg für die Bildung von Schützengesellschaften war vier Jahre nach Kriegsende frei.
Blumenschießen: Auch ein Wegbereiter für die Schützen
Und im Tätigkeitsbericht der Bundesregierung hieß es 1950 noch behördlich-trocken:
"Aus wirtschaftlichen Gründen hat das Militärische Sicherheitsamt es für nötig erachtet, daß vorerst Waffenscheine nur an Inhaber eines Jagdscheines ausgegeben werden. Schützenvereine (...) müssen daher gegenüber den dringenden Bedürfnissen der deutschen Jagd zurückstehen."
Eine publizistische Plattform für den Wiederbeginn und weit darüber hinausDie Neue Deutsche Schützenzeitung
Sie gründeten die Neue Deutsche Schützenzeitung und gaben ihrem (neuen) Verband, dem Nordwestdeutschen Schützenbund (NWDSB), eine publizistische Plattform. Die erste Ausgabe in "schützengrün" erschien mit einem "Aufruf an alle Schützen" im Dezember 1950.
Die Wiedergründung der Landesverbände
Die Verbandsgründungen ab 1949 orientierten sich an ihren historischen Vorbildern, berücksichtigen nun aber zwangsläufig auch die (neuen) geografischen Gegebenheiten.
"Liebe Schützenbrüder, die Sportwaffen sind freigegeben."
Hektische Betriebsamkeit herrschte in diesen Wochen, galt es doch, sich auf einheitliche Vorgaben zu einigen und wichtige Verbandsdokumente auszuarbeiten.
Im September 1951 war es schließlich soweit: Im Savoy-Hotel in Frankfurt am Main wird der Deutsche Schützenbund wiedergegründet.
November 1951: Wiedergründung und Proklamation
Hierzu erschienen die Vertreter des Bayerischen Sportschützenbundes buchstäblich in letzter Minute - unter großer Begeisterung und "Bayern ist da!"-Rufen.
Mit großer Mehrheit wurde Dr. Paul Wehner zum ersten Präsidenten des Deutschen Schützenbundes gewählt - die Proklamation am Folgetag konnte beginnen.
Die feierliche Proklamation am 18.11.1951
Allein 300 niedersächsische Schützen mit 100 Fahnen waren mit einem Sonderzug aus Hannover angereist, die große Hamburger Abordnung wie viele andere Landesverbände war schon am Vortag aus der Hansestadt an den Rhein gekommen.
Um Punkt 11 Uhr traf auch der Bundespräsident der jungen Bundesrepublik, Theodor Heuss, an der Messe ein - und wurde stürmisch empfangen.
"Haben die Schützenvereine noch eine Aufgabe in der Gegenwart?"
- "Lasst uns Brüder sein und unseren Mitmenschen helfen in der Not."
- "Lasst uns echte Patrioten sein."
- "Lasst uns grundsatztreue Charaktere sein."
- "Lasst uns Freunde der Jugend sein."
"Unter dem Schutz der Bundesrepublik Deutschland"Die Proklamation durch Theodor Heuss
Schützen sollten sich, so Heuss weiter, gerade für die vielen Heimatvertriebenen im Westen einsetzen. Er stellte den Deutschen Schützenbund unter den Schutz der Bundesrepublik Deutschland und seiner Regierung. Dr. Wehner hing er im Anschluss persönlich die Präsidentenkette um.
"Wenn auch das alte Banner durch den Krieg vernichtet ist, so kann der Geist, der in ihm verkörpert gewesen ist, niemals vernichtet werden."Das Bundesbanner des DSB
Hermann Wüstehoff, der Präsident des Niedersächsischen Sportschützenbundes, sagte bei der Enthüllung des Banners:
"In dem Augenblick, wo ich dieses Fahnentuch berühre, möge die Tradition des alten Bundesbanners, das in Nürnberg verbrannte, auf dich übergehen."
Zum Abschluss der feierlichen Proklamation"Nun sind alle wieder an ihrem Platz, ihre Ideen sind im Frühling eines neuen Werdens."
Wilhelm Treek resümierte für die Schützenwarte mindestens ebenso ergriffen:
"Alle Anwesenden, Ehrengäste und Schützen, standen beim Verlassen der Kongresshalle unter dem tiefen Eindruck dieser Feierstunde. Aus allen Gesprächen hörte man dabei immer wieder die Genugtuung, bei diesem großen Ereignis dabei gewesen zu sein, da man selten eine erhebendere Stunde erlebt habe."
Die Kapitelübersicht75 Jahre Wiedergründung auf einen Blick

1952-1959: (Wieder) auf internationalem Parkett
1952-1959(Wieder) auf internationalem Parkett
Und doch schritt man entschlossen voran: Die erste Sportordnung entstand und man entsandte wieder Schützen zu internationalen Wettkämpfen. Zudem knüpfte man an Vorkriegstraditionen an. Dazu auf den folgenden Seiten mehr.
Die erste Sportordnung wird veröffentlicht
Die Sportordnung wurde am 10. Mai 1952 bei der Gesamtvorstandssitzung in Wiesbaden beschlossen, bald gedruckt und an die Landesverbände verschickt.
Ein Beispiel für die Praxisnähe dieser Sportordnung: Auf die Frage, wieso die Mannschaftstärke im Gegensatz zu den letzten Vorkriegsschießordnungen von fünf auf vier Schützen verringert wurde, sagte Gehmann: "Aus Zweckmäßigkeitsgründen. Es bestehen mehr Möglichkeiten, an einem Wettkampf teilzunehmen. Vier Schützen gehen auf zwei Motorräder."
Bogenschießen im Sportprogramm
Er organisierte bereits im September 1955 einen Fernwettkampf mit drei Vereinen, 1957 eine erste Bundesmeisterschaft in Hannover, und 1958 die ersten regulären Deutschen Meisterschaften in Nürnberg-Erlensteg. Aichemüller gilt als "Vater des Bogenschießens in Deutschland".
Die Anregung, das Bogenschießen ins DSB-Sportprogramm aufzunehmen, kam 1953 vom schwedischen Generalsekretär der Féderation International de Tir à l´Arc (FITA), Lars Ekegren.
Zentrale Sportveranstaltung mit Tradition21. Deutsches Bundesschießen 1955
Die Veranstaltung dauerte mehrere Tage und und wurde wie ein Volksfest zelebriert.
Eine Schützenmedaille von 1955 wird beispielsweise im Rheinischen Schützenmuseum Neuss aufbewahrt.
Erster Bundeskönig
Das Königsschießen gehörte (und gehört) zu den althergebrachten, zentralen Veranstaltungen in vielen Schützengesellschaften. Erster Bundesschützenkönig wurde der Badener Fritz Zimmermann.
Das Bundeskönigschießen sollte den besten der vielseitigsten Schützen - Damen waren auch zugelassen – ausfindig machen. Das bedeutete, dass mit dem Luftgewehr oder dem Zimmerstutzen auf 10 m, mit dem Kleikalibergewehr auf 50 m und mit dem Scheibengewehr auf 100 m jeweils eine Serie von 5 vorher anzukündigenden „Königschüssen“ abzugeben war. Zu diesen Ergebnissen wurden noch die beiden besten aus der Teilerwertung in Ringe umgerechneten Tiefschüsse mit Luftgewehr und KK-Gewehr auf die Festscheibe hinzuaddiert.
Zurück auf internationalem Parkett:"Citius, Altius, Fortius."
Helsinki, Oslo, Moskau und Caracas lauteten die sportlichen Destinationen für die Sportschützen des gerade wiedergegründeten deutschen Verbandes. Mehr dazu auf den folgenden Seiten.
Olympische Spiele Helsinki (1952)
Für die deutschen Sportschützen Albert Sigl, Erich Spörer, Fritz Krempel, Ludwig Leupold, Paul Wehner und Kurt Schöbel, die im Kleinkaliber Dreistellungskampf, liegend, mit der freien Pistole, mit der Schnellfeuerpistole und beim Wurfscheibenschießen antraten, ging die erste Nachkriegsteilnahme an Olympischen Spielen jedoch ohne Medaille aus. Das sollte sich jedoch in den folgenden Jahren ändern.
Schießsport-WM Caracas (1954)
Mit nicht weniger als 20 Goldmedaillen führten die Schützen aus der damaligen Sowjetunion das Ranking an. Auf den Plätzen 2 und 3 schaffte es Schweden vor den Vereinigten Staaten. Die deutsche Mannschaft ging - wie zwei Jahre später bei den Olympischen Spielen in Melbourne (Australien) - leer aus.
Schießsport-WM Moskau (1958)
Für die damalige Zeit beeindruckende Aufnahmen (leider ohne Ton) sind von der Weltmeisterschaften im Sportschießen erhalten, die 1958 in Moskau stattfanden.
Peter Kohnke - er wird uns gleich noch einmal begegnen - wird Weltmeister (Jugendklasse) im Dreistellungskampf, Hans-Werner Harbeck Dritter.
Olympische Spiele Rom (1960)
Einer der beiden strahlenden Medaillengewinner aus Deutschland: Der damals erst 18-jährige Peter Kohnke sicherte sich im Liegendschießen eine Goldmedaille.
Weiterer Medaillengewinner aus Deutschland: Klaus Zähringer, der Bronze im Dreistellungskampf gewann.
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1961-1972: Aufbruch in die Moderne
1961-1972Aufbruch in die Moderne
Im Rückblick darf man Georg von Opel, Enkel von Automobilbauer Adam Opel, als erfolgreichen Unternehmer, ja Tausendsassa, bezeichnen. Autohäuser, Tankstellen, technische Erfindungen, einige Geschwindigkeitsrekorde (zuletzt mit einem Elektro-Opel) und ein heute noch populärer Zoo in Kronberg / Taunus sind mit seinem Namen verbunden. Er war ein vielseitiger Athlet. Zum Sportschießen kam er über seine Jagdleidenschaft. Lediglich den ihm übertragenen Titel des "Konsuls von Haiti" befand er als unpassend und legte ihn bald wieder ab...
Die Zeit Georg von Opels
6. Deutschen Schützentag in Dortmund.
Was viele nicht wissen: Die "Sportschützen Wiesbaden e.V." hatten einen nicht unbedeutenden Anteil daran, dass man sich im Vorfeld für von Opel entschied. Der Verein erfuhr große Unterstützung durch Georg von Opel, als es um die Aufnahme in den hessischen Landessportbund in der Nachkriegszeit gehen sollte.
Dessen Vorsitzender Heinz Staab empfahl von Opel kurzerhand an Ernst Zimmermann, als der auf Kandidatensuche für einen Nachfolger von Dr. Paul Wehner war.
Die Präsidentschaft Georg von OpelsIdeenreich und mutig
Nicht weniger bedeutend war sicher der Umstand, dass sich Georg von Opel massiv für eine verstärkte Integration von Frauen in den Schießsport einsetzte: "Die Damen seien Vollmitglieder, sie haben daher die gleichen Rechte und Pflichten", so der damalige DSB-Präsident unmissverständlich.
1961100 Jahre Deutscher Schützenbund und das 22. Bundesschießen
Jeder Landesverband solle sich daran beteiligen, so der DSB-Präsident weiter. Die Bilder beweisen: Sie taten es! Sogar eine Abordnung der italienischen Carabinieri konnte begrüßt werden. Und auch das umfangreiche Programm während des Festaktes im Herkulessaal der Münchner Residenz ging auf von Opels Idee zurück.
Leider war es regnerisch an diesem Tag in München, die Aufnahmen aus der bayerischen Landeshauptstadt sprechen aber dennoch für sich...
Für eine "Bundesschule der Schützen"Mehr Training, bessere Ausbildung
Doch auch das ging ihm nicht schnell genug: Im Mai 1959 stellte von Opel einem finnischen Trainer ein Auto zur Verfügung, damit dieser durch Nord- und Süddeutschland fahren konnte, um das Pistolenschießen in den Vereinen zu verbessern.
Die Erfolge sprachen für sich: Peter Kohnke - Sie haben ihn bereits kennengelernt - wurde Juniorenweltmeister und Olympiasieger, die Zeit Harbecks, Klingners und Zähringers begann. Und 1961 wurde die Schießsportschule dann eröffnet.
Schießsport-WM Kairo (1962)
Allein Karl Wenk sicherte sich zwei Goldmedaillen mit dem Gewehr.
Zwar ohne Ton, jedoch nicht weniger beeindruckend: Die umfangreichen Videoaufnahmen, die einen lebendigen Einblick in den Verlauf dieser WM (sozusagen im Schatten der Pyramiden) geben.
Bogen-WM Helsinki (1963)
Medaillen waren den deutschen Starterinnen und Startern nicht vergönnt, dennoch zeigte sich, dass die in den zurückliegenden Jahren getätigten Investionen in ihren Sport gut angelegt waren.
1965Die Bundesgeschäftsstelle Wiesbaden-Klarenthal wird fertiggestellt
Unmittelbar nach dem Zweiten Weltkrieg und während der Wiedergründungsphase befand sich eine Geschäftsstelle zunächst in Frankfurt am Main, dann am Wiesbadener Luisenplatz.
Schießsport-WM Wiesbaden (1966)
Das Luftgewehr - damals noch nicht olympisch - wurde unter Wettkampfbedingungen getestet, Scheibenwechsler wurden eingeführt.
Zweimal WM-Gold
Die DSB-Spitze hatte sich etwas mehr erhofft, was die Medaillenausbeute anging, aber Heimweltmeisterschaften waren schon damals viel Nervensache.
Immerhin: Mit Gerd Kümmet gab es erstmals einen Luftgewehr-Weltmeister. Und Elisabeth Gräfin von Soden erreichte Gold im Trap.
Olympische Spiele Mexico-City (1968)
Bernd Klingner erreichte Gold im Gewehr-Dreistellungskampf, Heinz Mertel Silber mit der Pistole und Konrad Wirnhier Bronze im Skeet.
Ebenfalls Bronze errang Kurt Czekalla (DDR) im Trap.
1971Abschied von Georg von Opel
Mit diesen Worten begleitete die Deutsche Schützenzeitung den Abschied von Georg von Opel, der im August 1971 nur 59-jährig verstarb.
Konrad Aichemüller, der langjährige Bogenreferent des DSB, beschrieb den verstobenen Präsidenten einmal so: "Dr. von Opel war ein feiner Kerl (...) Er hat vieles getan, um das Bogenschießen zu fördern."
Alfred Michaelis wird neuer Präsident
Daher entschied man sich, die Präsidentensuche zu vertagen. Geschäftsführend war der in Straubing (Niederbayern) lebende Alfred Michaelis, bisher 2. Vizepräsident, nun Präsident.
Beim Deutschen Schützentag 1973 wurde er von den Delegierten schließlich ohne Gegenstimme zum Präsidenten gewählt.
Olympische Spiele München (1972)
Konrad Wirnhier gelang im Skeet eine Goldmedaille. Der DDR-Schütze Michael Buchmann holte (ebenfalls im Skeet) eine Bronzemedaille, Werner Lippoldt eine weitere im Kleinkaliber Dreistellungskampf.
Und nach 52 Jahren gab es erstmals wieder Wettbewerbe im Bogenschießen...
Ein Ereignis, das bis heute nachwirkt
Dazu wurde ein deutsch-israelischer Freundschaftswettkampf, der "Munich 1972 Memorial Cup", in der Finalhalle der Olympia-Schießanlage in Garching-Hochbrück ausgetragen. Jeweils vier Spitzen- sowie vier Nachwuchsathleten beider Länder traten im Luftgewehr-Mixed Wettkampf gegeneinander an, um das freundschaftliche Verhältnis zu dokumentieren.
Pionierinnen in München
In der FITA-Runde schossen die Frauen jeweils 36 Pfeile auf eine Distanz 70 m, 60 m, 50 m sowie 30 m Entfernung und die Männer auf 90 m, 70 m, 50 m sowie 30 m Entfernung. Insgesamt musste jeder Teilnehmer somit 288 Wettkampfpfeile schießen.
Während bei den beiden längeren Distanzen, sowohl bei Männern wie auch bei Frauen, auf Zielauflagen mit 122 cm Durchmesser geschossen wurde, wurde für die beiden kürzeren Distanzen eine Auflage mit 80 cm Durchmesser verwendet.
Die Gewehrhalle in Hochbrück
Sie zählt heute zu den größten zivilen Schießsportanlagen der Welt und gilt als eine der modernsten Austragungsstätten für die olympischen und nichtolympischen Disziplinen des Sportschießens.
Der Bayerische Sportschützenbund (BSSB) übernahm die Anlage von der Bundesrepublik Deutschland im Jahre 2006 als Eigentümer. Sie dient auch als Landesleistungszentrum und als Olympiastützpunkt.
Die erste "DM" in München (1974)
Jedes Jahr im Spätsommer treffen sich seitdem auf der Olympia-Schießanlage die besten Schützinnen und Schützen des Landes. Egal, ob Groß oder Klein, Breiten- oder Spitzensportler, mit Lang- oder Kurzwaffe, Flinte oder Armbrust - gekämpft wird um jeden Ring bzw. jede Scheibe.
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1973-1989: Der Deutsche Schützenbund wächst - Erstmals über 1 Mio. Mitglieder
1973-1989Der Deutsche Schützenbund wächst
Dass der Deutsche Schützenbund dann nicht mehr nur aus den westdeutschen Landesverbänden besteht, sondern ein gesamtdeutscher Spitzensportverband mit 20 Landesverbänden sein wird?
Oder dass er schon zuvor die Millionen-Mitglieder-Marke überspringt? Folgen Sie uns auf den nächsten Seiten durch mehr als eineinhalb bewegte Jahrzehnte Deutscher Schützenbund!
Pflege von Brauchtum und Tradition
Im Zug des Umbaus der Bundesgeschäftsstelle Mitte der siebziger Jahre sorgte Präsident Michaelis für eine - wenn auch bescheidene - Unterbringung historischer Erinnerungsstücke in der Bundesgeschäftsstelle Klarenthal.
Der Baden-Badener Schützentag 1976 brachte das Bundeskönigsschießen und das Treffen der ältesten deutschen Schützenvereine (im Bild: Aschaffenburg, 1976) auf den Weg.
Bundestreffen der Ältesten Schützenvereinigungen im DSB
Präsident Michaelis pflichtete ihm bei: "Wir reden zwar immer wieder von der Schützentradition, von ihrer Größe und Bedeutung. Doch in der Praxis läßt diese Pflege von Sitte und Brauchtum nach wie vor zu wünschen übrig."
Das erste Treffen fand 1976 in Aschaffenburg statt, weitere Stationen waren seitdem u.a. Büdingen, Biberach, Ulm, Berlin, Goslar, Duderstadt, Reutlingen, Osnabrück und Hildesheim.
Olympische Spiele Moskau (1980)
Das NOK für Deutschland kam der Empfehlung der bundesdeutschen Regierung nach und stimmte auf seiner Mitgliederversammlung am 15. Mai 1980 - nach heftigen Debatten und gegen den Willen der Sportler mit 59:40 Stimmen - wie viele andere Staaten auch für ein Fernbleiben von den Spielen.
Für die Sportschützen aus der DDR waren es durchaus erfolgreiche Wettbewerbe: 5 Silbermedaillen und 1 Bronzemedaille konnten erreicht werden.
Erstmals über eine Million Mitglieder
Die Ansprüche an den Sport und an den Schießsport, die Zahl der Wettbewerbe und damit natürlich auch der Bedarf an Regulierung und Gremienarbeit wuchsen im gleichen Maß. Als "Pendler zwischen Betrieb und Sport" gab Alfred Michaelis die Präsidentenkette beim 31. Deutschen Schützentag Sylt 1982 zurück - und wurde zugleich zum Ehrenmitglied und Ehrenpräsident ernannt.
1982Andreas Hartinger wird neuer Präsident des DSB
Kurze Zeit später, im Frühjahr 1982, einigte sich das DSB-Präsidium auf Hartinger als Kandidaten für das Präsidentenamt. Walter Prokop, Landesschützenmeister des Badischen Sportschützenverbandes, sollte als Vizepräsident vorgeschlagen werden.
Es wird (wieder) gebaut
Mit Dieter Nobbe wurde ein neuer Redakteur für die Deutsche Schützenzeitung berufen, Fernwettkämpfe mit dem Luftgewehr (mit damals über 1.000 Teilnehmern!) wurden wieder verstärkt in den Mittelpunkt gerückt. Zudem gab es bauliche Erweiterungen in Wiesbaden-Klarenthal (im Bild) sowie in Hochbrück (folgende Seite).
Als Konsequenz auf das Abschneiden bei den Olympischen Spielen Los Angeles 1984 wurde in der Folge das Trainingssystem gestärkt und mit Nikokaus Szapary ein Sportdirektor engagiert.
Schießsport-WM Suhl (1986)
Wie es scheint, zeigte die erst kürzlich errichtete Luftgewehrhalle in Hochbrück Wirkung: Johann Riederer gewann Gold, Bernhard Süß Bronze mit dem Luftgewehr. Eine weitere Bronzemedaille ging an Michael Heine mit dem Gewehr, Gold an Peter Heinz. Michaela Rink gewann Silber im Skeet.
Uwe Potteck (Luftpistole) errang für die damalige DDR Silber, Ralf Schumann (Schnellfeuer) Bronze, ebenso Anke Völker mit der Luftpistole.
Olympische Spiele Seoul (1988)
Beeindruckend die Leistung von Silvia Sperber, die sich mit dem Gewehr (Dreistellungskampf) Gold, mit dem Luftgewehr Silber sicherte. Johann Riederer gelang eine Bronzemedaille mit dem Luftgewehr.
Axel Wegener holte Gold im Skeet, Ralf Schumann Silber mit der Schnellfeuerpistole.
Technischer Fortschritt - in jeder HinsichtVerkleinerung der Schießscheiben
Der Scheibenspiegel hat einen Durchmesser von aktuell gerade einmal 30,5 mm - und das bei einer Schießentfernung von 10 Metern. Auf der folgenden Seite können Sie in der Sportordnung blättern und sehen die Abmessungen einer Luftgewehrscheibe vor 1989 und von heute.
Verkleinerung der Schießscheiben (1989)
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1990-1992: Wiedervereinigung - EIN starter und erfolgreicher Verband
1990-1992Wiedervereinigung: Auf dem Weg zu EINEM starken Verband
Andreas Hartinger wurde in seinem Amt bestätigt. Das Thema Öffentlichkeitsarbeit und Kommunikation sollte nun entschlossen angegangen werden.
Doch die große Herausforderung kam mit der "Wende" und der Zusammenführung der Dachorganisationen auf die deutschen Sportschützen zu ...
Erste deutsch-deutsche Kontakte 1990
Eine gewisse Entspannung trat laut Peter Michel, dem damaligen DSB-Geschäftsführer, in der Dekade vor der Wende ein - man hatte eine konstruktive und vertrauensvolle Zusammenarbeit erreicht.
Deutlich vertieft wurde sie dann 1990: Zwischen Vereinen in Niedersachsen und Sachsen-Anhalt, Oberfranken und Thüringen und vielen mehr fanden spontan gemeinsame Sitzungen und Vergleichsschießen statt.
Fünf neue Landesverbände entstehen
So gründeten sich am 18. April 1990 der Sächsische Schützenbund, am 16. Juni der Landesschützenverband Mecklenburg-Vorpommern, am 28. Juli der Landesschützenverband Sachsen-Anhalt, am 1. September der Thüringer Schützenbund und am 8. September der Brandenburgische Schützenbund (im Bild ihre Präsidenten und der Präsident des dann im Berlin-Brandenburgischen Schützenverband aufgegangenen Berliner Schützenverbandes).
Das Präsidium 1991
Gleichzeitig wurde das DSB-Präsidium um einen Sitz (in Person von Peter Viezens aus Mecklenburg-Vorpommern) als Vertreter der neuen Landesverbände erweitert.
Und sportlich war das Jahr 1991 eine Zeit kaum zählbarer internationaler Titel für den Deutschen Schützenbund, in allen Waffenarten und Altersklassen.
Olympische Spiele Barcelona (1992)
"Das Glück blieb unseren Olympioniken etliche Male versagt", fasste die Deutsche Schützenzeitung zusammen.
Und dennoch: Mit zweimal Gold und einmal Bronze konnten durchaus Erfolge gefeiert werden: Michael Jakosits und Ralf Schumann sowie Hans Riederer jubelten. Enttäuscht waren dagegen Silvia Sperber und Sonja Pfeilschifter, die nicht ins Finale kamen.
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1994-1999: Auf dem Weg zu einem modernen und innovativen Sportverband
Vor und nach der JahrtausendwendeAuf dem Weg zu einem innovativen Sportverband
So drehte sich das Kandidatenkarussell vor dem 43. Deutschen Schützentag Ende April 1994 in Frankfurt am Main kräftig.
Aus der Wahl ging schließlich Josef Ambacher, 1. Landesschützenmeister des Bayerischen Sportschützenbundes, als neuer Präsident hervor.
Präsident ab 1994: Josef Ambacher
Seit seinem 14. Lebensjahr war er Mitglied der "D'Oberlandler" in seiner Starnberger Heimat, mit 19 Jahren wurde er bereits Gausportleiter. Seit 1975 folgten verschiedene Wahlämter im Bayerischen Sportschützenbund. Seit 1987 war er dann - in Nachfolge Andreas Hartingers - 1. Landesschützenmeister in Bayern.
"Wir müssen daran arbeiten, dass unser Sport publikumswirksamer wird", so sein Credo.
Fokus Öffentlichkeitsarbeit
Schwerpunkte legte er darüber hinaus auf den Schulsport, die Förderung des Nachwuchses und des Ehrenamtes. Die bessere Einbindung der Landesverbände in Entscheidungsprozesse, die Sponsorensuche, verstärkte Marketingmaßnahmen sowie die Frauenförderung waren weitere Aufgabenfelder Ambachers.
Die Broschüren "Zukunft gestalten" (im Bild) und "Frauen formen Zukunft" wurden von PR-Fachleuten mit viel Anerkennung bedacht.
Viel Neues in den 90er Jahren
Der DSB verstand sich dabei konsequent als Dienstleister, einige Schützentage wurden seitdem in Kongressform abgehalten.
Ebenfalls neu entstand Mitte der 1990er Jahre der Sitz der DSB-Bundesgeschäftsstelle oberhalb der Schießsportschule (im Bild).
Der DSB-Shop
Heute bietet der Shop unzählige hochwertige Artikel rund um den Deutschen Schützenbund und ein besonders breites Sortiment passend zu den Deutschen Meisterschaften.
www.dsb-shop.de
Olympische Spiele Atlanta (1996)
Gold gab es für Christian Klees (KK liegend) und erneut nach Barcelona 1992 für Ralf Schumann (Schnellfeuer) sowie Silber für Petra Horneber (Luftgewehr) und Susanne Kiermayer (Doppeltrap).
Eine weitere Silbermedaille gab es überraschend für das Damen-Bogenteam (Barbara Mensing, Cornelia Pfohl, Sandra Wagner).
Josef Ambacher bei Schreinemakers live
Beide diskutierten mit Moderator Jörg Wontorra über die Vorteile des Schießsports für Jugendliche - und brachten ihm zwei Plüsch-Shootys für seine beiden Kinder mit.
"Bin ich schon drin oder was?"
Inzwischen zählen zum Online-Angebot eine (deutlich aktuellere) Website, ein Podcast und viel Information und Unterhaltung auf Social Media.
Die Stiftung Deutscher Schützenbund
Mit viel Einsatz warb er um das Startkapital von damals 250.000 DM, die am 1. Mai 1999 zum Schützentag in Oldenburg tatsächlich erreicht wurden. Die Gothaer Versicherung legte noch einmal 500.000 DM dazu. Der Stiftungsvorstand tagt seitdem regelmäßig. Es handelt sich um eine rechtsfähige Stiftung bürgerlichen Rechts, ihr Sitz ist Wiesbaden.
1.589.079 Mitglieder in 20 Landesverbänden
Fast 1,6 Mio. Schützinnen und Schützen waren in einem der vielen tausend Vereine der 20 Landesverbände als Mitglieder registriert. Rekord - bis heute.
Protektor Prinz Andreas von Sachsen-Coburg und Gotha
Nach dem Herzog und vor dem Prinzen Andreas von Sachsen-Coburg und Gotha hatte der Deutsche Schützenbund nur zwei regelrechte Protektoren: die beiden ersten Bundespräsidenten, Theodor Heuss und Heinrich Lübke.
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2000-2009: Neues Jahrtausend, neue Herausforderungen
2000-2009Neues Jahrtausend, neue Herausforderungen
Und der Wiesbadener Jubiläums-Schützentag 2001 traf wichtige Entscheidungen, u.a. die Erhöhung der Mitgliedsbeiträge. Zukünftige Baumaßnahmen im Bundesleistungszentrum und auf der Wurfscheibenanlage Rheinblick, der Eigenanteil zur Unterstützung der Nationalmannschaft und weitere Zukunftsprojekte warfen auch buchhalterisch ihre Schatten voraus.
Olympische Spiele Sydney (2000)
Die sportlichen Ergebnissen fielen dagegen bescheidener aus: Bronze erreichte das Bogenteam der Damen mit Cornelia Pfohl, Barbara Mensing und Sandra Sachse.
Verbandsjubiläum 2001
50 Jahre Wiedergründung, 140 Jahre Verbandsgründung: gute Gründe zum Feiern.
Mit dabei: Bundespräsident Johannes Rau (im Bild mit seiner Gattin, links DSB-Präsident Josef Ambacher). Wörtlich sagte Rau damals: "Die Schützen stehen gegen jede Form von Extremismus, sie stehen für Toleranz und für die Zuwendung zu den Schwachen. Das entspricht jahrhundertealter Schützentugend."
Abschied von Peter Michel
Neben seiner hauptberuflichen Tätigkeit beim DSB bekleidete Peter Michel auf nationaler und internationaler Ebene verschiedene Ehrenämter. Er war Präsident der AFTSC, dem Zusammenschluss der Schießsportverbände in der Europäischen Union, Mitglied im European Sportshooting Forum und Präsidiumsmitglied im Bundesverband Schießstätten sowie Vertreter des DSB im Nationalen Olympischen Komitee für Deutschland und in mehreren Gremien des Deutschen Sportbundes.
QMS-Zertifizierung der Bundesgeschäftsstelle
2004 konnte diesbezüglich ein großer Erfolg vermeldet werden: Aus den Händen des TÜV-Vertreters erhielt Josef Ambacher die Zertifizierung, nachdem die Arbeit in der Bundesgeschäftsstelle der DIN-Norm ISO 9001 entsprach - und weiter entspricht.
Auch auf diesem Gebiet war der DSB Vorreiter aller deutschen Sportverbände.
Deutscher Schützentag Coburg: Das Deutsche Schützenmuseum entsteht
Das Deutsche Schützenmuseum will die Geschichte des Schützenwesens von seinen Ursprüngen bis zum modernen Sportschießen der Gegenwart für Mitglieder und Öffentlichkeit lebendig und anschaulich darstellen. Ein Deutsches Schützenmuseum gab es bereits in den Jahren 1907 bis 1938. Es befand sich in der alten Bundesgeschäftsstelle in Nürnberg, wurde 1938 von der Gestapo geplündert und bei einem verheerenden Bombenangriff gegen Ende des Krieges schließlich völlig zerstört. Nur wenige, ins Germanische Nationalmuseum ausgelagerte Stücke konnten gerettet werden.
Olympische Spiele Athen (2004)
Die 24 Schützinnen und Schützen sowie Trainer, Betreuer und Funktionäre standen im Mittelpunkt einer großen Abschiedsparty, die unter Einschluss von vielen jugendlichen Schützen und der Bevölkerung Coburgs stattfand.
Schon lange vor dem Eintreffen der DSB-Auswahl, die von einem abschließenden einwöchigen Vorbereitungslehrgang im Schießsportzentrum Suhl angereist kam, wurden die vielen Besucher durch ein Musikprogramm unterhalten. Bei hochsommerlichen Temperaturen wurden die Olympiaschützen dann einzeln vorgestellt und auf der Bühne im Innenhof des Schlosses interviewt.
Wurfscheibenstand Freudenberg wiedereröffnet
Der Schießstand für die olympischen Disziplinen Trap, Doppeltrap und Skeet zählt seitdem zu den modernsten Anlagen in Deutschland. Am Umbau beteiligten sich das Bundesministerium des Innern, das Hessische Innenministerium, die Stadt Wiesbaden, der Hessische Schützenverband, der WC Wiesbaden und natürlich auch der Deutsche Schützenbund.
Nach der Grundsteinlegung vor über 40 Jahren und den Umbaumaßnahmen zur Weltmeisterschaft 1966 war eine grundlegende Neugestaltung des Geländes aus umweltrechtlichen sowie technischen Gesichtspunkten erforderlich geworden.
Der Weltschießsportverband ISSF wird 100
Die ISSF ist vom Internationalen Olympischen Komitee als einzige Organisation anerkannt, den olympischen Schießsport weltweit zu vertreten. 161 nationale Verbände auf fünf Kontinenten sind Mitglied der ISSF, die für die Regeln und die Förderung der Disziplinen in Flinte, Gewehr und Pistole sowie für das olympische Programm in Zusammenarbeit mit dem IOC zuständig ist.
WM Bogen Leipzig (2007)
Für die Starter ging es neben den Titeln und Medaillen auch um die begehrten Quotenplätze zu den Olympischen Spielen 2008, da die Mehrheit dieser Startberechtigungen für Peking vom Internationalen Bogensportverband in Leipzig vergeben wurden. Auf die Aktiven und die Besucher wartete ein attraktives Programm rund um den "weißen Sport".
Olympische Spiele Beijing (2008)
Einmal Silber, dreimal Bronze: So die Medaillenausbeute der deutschen Schützinnen und Schützen in Peking.
Ralf Schumann sicherte sich mit der Schnellfeuerpistole eine Silbermedaille, Christian Reitz Bronze.
Dank Munkhbayar Dorjsuren (Pistole 25 m) und Christine Brinker (Skeet) gab es zwei weitere Bronzemedaillen.
Planungen für eine neue Schießsportschule in Wiesbaden-Klarenthal
Konkret ging es dabei um die schießsportlichen Anlagen, moderne Funktionsbereiche für sportpraktische Einheiten und die trainingswissenschaftliche Begleitung, um Unterkünfte und Gemeinschaftsräume sowie die Athletenverpflegung.
DSB-Aktion "Schützenhilfe" startet
In der neuen Reihe "Schützenhilfe" auf DSB.de und in der Deutschen Schützenzeitung wurden und werden diese Leistungen seit 2009 gut sichtbar präsentiert und prämiert. Dutzende von Vereinen konnten so bisher vorgestellt werden.
Die Kapitelübersicht75 Jahre Wiedergründung auf einen Blick

2010-2020: Aufbrüche, Innovationen und Jubiläen
Ab 2010Aufbrüche, Innovationen und Jubiläen
Beeindruckende Erfolge und beste Stimmung, so das Fazit damals. In unserem Fokuskapitel "Internationale Sportereignisse in Deutschland" können Sie das WM-Gefühl noch einmal erleben ... Was in den folgenden Jahren außerdem passierte, sehen Sie auf den folgenden Seiten.
Seit 2011: Der Stille Star des Monats und des Jahres
Persönliches Engagement an der Basis zeigen und honorieren - genau das steckt hinter der Auszeichnung "Stiller Star":
Denn in den meisten Fällen handelt es sich bei ehrenamtlicher Arbeit im Verein um Tätigkeiten, die unverzichtbar sind, die fast jeden Tag geleistet werden müssen und die den Sportbetrieb in einem Verein erst möglich machen.
Hut ab vor allen, die sich so für Sport und Brauchtum einsetzen!
1861-2011150 Jahre Deutscher Schützenbund
150. Gründungsjubiläum in der Residenzstadt Gotha. Mit ihm feierte in diesem Jahr übrigens auch der Thüringer Schützenbund, der ebenfalls 1861 gegründet wurde.
Darüber hinaus war Gelegenheit, das Jubiläum des Deutschen Schützenbundes in Wiesbaden, in Neubrandenburg anlässlich des Schützentages 2011, sowie in Köln - am Ort der Wiedergründung - zu feiern.
DSB wird VorreiterGleichberechtigte Teilnahme von Sportlern mit Behinderung
Damit können Schützen mit Behinderungen bis hin zur Bundesliga Luftgewehr und Luftpistole gleichberechtigt um Punkte kämpfen.
Grundlage dieser Entscheidung war ein Beschluss des DSB-Gesamtvorstandes, der damit den Weg zu einer Premiere im gesamten deutschen Sport freimachte.
2012: Abschied von Josef Ambacher
Besonderes Augenmerk widmete der bis dato dienstälteste Präsident eines deutschen Spitzensportverbandes der Förderung der Jugend sowie des Spitzen- und Breitensports. Daneben gelang es ihm, den DSB organisatorisch und strukturell zu einer modernen und effizienten Organisation zu machen. Im Amt folgte ihm Heinz-Helmut Fischer (Niedersachsen) nach.
Heinz-Helmut Fischer wird neuer Präsident
Der Niedersachse wurde von den über 400 Delegierten aus allen 20 Landesverbänden des DSB mit überwältigender Mehrheit zum Nachfolger des im vergangenen Jahr verstorbenen Josef Ambacher in das höchste Amt bestimmt.
Ein neues Leistungszentrum entsteht2014 Startschuss und Förderzusage in Klarenthal
Es wird schließlich im Jahr 2021 als Bundesstützpunkt Wiesbaden / Frankfurt am Main seiner Bestimmung übergeben, dazu gleich mehr.
Schützenwesen wird immaterielles Kulturerbe
In ihrer Begründung würdigen das zuständige Expertenkomitee und die Kultusministerkonferenz das Schützenwesen u.a. als Ausdruck lokal aktiver Kulturpraxis mit lebendiger Traditionspflege. Es gibt vielfältige Maßnahmen zur Weitergabe, unterschiedliche Formen der Jugendarbeit und eine aktive Pflege regionaler und europäischer Verbindungen. Auch die Verpflichtung gegenüber sozialem Engagement
und ziviler Kultur sowie der integrative Charakter wurden hervorgehoben.
Faszination Bogen
Seit 2022 kommt es ausschließlich digital daher. Die „FaBo“ – wie das Magazin gerne auch kurz genannt wird - erscheint weiterhin viermal im Jahr, aber ist für jeden Bezieher inzwischen kostenfrei.
Eine einmalige Registrierung unter https://uzv.de/faszination-bogen/ genügt.
2017: Hans-Heinrich von Schönfels neuer Präsident
Wörtlich sagte der neue Präsident nach seiner Wahl: "Sportlicher Erfolg an der Spitze und die Vielzahl sportlicher Aktivitäten in der Breite sind die Grundvorrausetzungen einer langfristigen und positiven Verbandsentwicklung. Daneben sollte die gesellschaftliche Bedeutung unserer vielen Tausend Vereine und ihrer Angebote und Leistungen im sportlichen, sozialen und kulturellen Bereich stärker herausgestellt werden."
Bundesstützpunkt Wiesbaden/Frankfurt am Main feierlich eröffnet
DSB-Präsident Hans-Heinrich von Schönfels sagte: "1961 galt der damalige Bau der Schießsportschule als Pioniertat. Und ich bin sicher, dass dieser neue Bundesstützpunkt ebenfalls ein Meilenstein für den DSB und den Schießsport ist."
Meisterschütze: #DuUndDeinVerein
Mit der Öffnung der Vereinshäuser sorgten der Deutsche Schützenbund und seine Landesverbände mit einem neuartigen Online-Fernwettkampf nicht nur für Aufbruchstimmung, sondern kürte auch die "Meisterschützen 2020".
Erster digitaler Delegiertentag in der Geschichte des DSB 2021
Dazu wurden die Sitzungsräume des Deutschen Schützenbundes in ein TV-Studio verwandelt. Auf Sportdeutschland.TV konnten Interessierte der Tagung folgen.
Ebenfalls ein absolutes Novum: Die turnusgemäßen Wahlen dieses Delegiertentages wurden digital abgehalten. Das Schützenwesen zeigte sich in dieser schwierigen Zeit also einmal mehr robust und konnte seinen satzungsgemäßen Aufgaben auch in herausfordernden Zeiten nachkommen.
Der Deutsche Schützentag Schwäbisch Gmünd 2025
Mit Thomas Strobl, Stellvertretender Ministerpräsident und Minister des Inneren, für Digitalisierung und Kommunen von Baden-Württemberg und Schirmherr des 64. Deutschen Schützentages, Richard Arnold, Oberbürgermeister der Stadt Schwäbisch Gmünd, Dr. Volker Bouffier, Vorstand mit besonderen Aufgaben im Deutschen Olympischen Sportbund, Tom Dielen, Generalsekretär des internationalen Bogensportverbandes World Archery und Helmut Dammann-Tamke, Präsident des Deutschen Jagdverbandes, waren es hochkarätige Persönlichkeiten, die dem Deutschen Schützentag nach der offiziellen Begrüßung durch ihre Grußworte mit ganz verschiedenen Schwerpunkten einen würdigen Rahmen verliehen.
Die Kapitelübersicht75 Jahre Wiedergründung auf einen Blick

Im Fokus 1: Elektronik hält Einzug
Im FokusElektronik hält Einzug im Schießsport
Viel hat sich getan in den zurückliegenden Jahren, an den Schießständen und mit den Sportgeräten an sich.
Seit 1989 hielt beispielsweise Elektronik im breiten Stil Einzug. Blicken Sie mit uns zurück und vergleichen Sie selbst.
"Electronic scoring"Ein Meilenstein für den Schießsport
Seitdem können die erzielten Ringe praktisch in Echtzeit angezeigt werden. Das steigert die Spannung für die Zuschauer und macht den Sport somit viel unmittelbarer. Auf Papierscheiben kann dabei natürlich verzichtet werden.
Schnelligkeit, Koordination, Geschicklichkeit und KonzentrationFaszination Lichtschießen
Neben einem 20-Schuss-Programm mit dem Lichtgewehr oder der Lichtpistole dürfen die Kinder noch ihr Können in den Bereichen Schnelligkeit, Koordination, Geschicklichkeit und Konzentration unter Beweis stellen, absolut sicher versteht sich. Ziel dieses Wettbewerbes ist es, die Kinder auf spielerische Weise an den Schießsport heranzuführen und dem Bewegungsdrang in diesem Alter ebenfalls gerecht zu werden.
Die Kapitelübersicht75 Jahre Wiedergründung auf einen Blick

Im Fokus 2: Das Internetzeitalter im Verband
Im FokusDas Internetzeitalter - und seine Anfänge
Von den ersten Gehversuchen mit einer eigenen Internetseite über das Live-Streaming von Sportveranstaltungen - im Jahr 2000 beispielsweise von den Olympischen Spielen Sydney - bis zu E-Mailnewsletter, Youtube und Social Media. Der Deutsche Schützenbund war im organisierten Sport in Deutschland nicht selten Vorreiter und hat die Vorteile der digitalen Kommunikation schnell für sich erkannt. Und bei all dem gilt: So innovativ manche Technik einmal war, so kurios mutet sie heute an...
Fax on demandNäher an den Mitgliedern
Limit-, Ergebnis- und Ranglisten sowie Rekordinformationen, Terminpläne und Adressen konnten per Fax abgerufen werden. Überliefert sind allerdings auch Leserbriefe über nicht enden wollende Faxlieferungen.
Für alle, die möglicherweise noch ein Telefax ihr Eigen nennen: Die Faxnummern im Artikel der DSZ sind nicht mehr aktiv.
DSB.de ist aktueller - versprochen!
Shooter Maik and the Magic Spoons featuring Schnittchen"die Zehn!"
Maik Eckhardt, gerade Weltcup-Sieger mit dem Luftgewehr in Mailand 1998 geworden, Torsten Krebs, Christian Klees und Alexandra Schneider rappten, was das Zeug hielt.
Und heute?Machen Sie sich Ihr eigenes Bild!
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Der DSB bei Tiktok
Der DSB bei Sporteuropa
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Die Kapitelübersicht75 Jahre Wiedergründung auf einen Blick

Im Fokus 3: Die Deutschen Schützentage
Im FokusDie Deutschen Schützentage des DSB seit 1952
- 1952 Wiesbaden
- 1953 Wiesbaden
- 1954 Wiesbaden
- 1955 Hannover
- 1956 Wiesbaden
- 1957 Dortmund
- 1958 Heidelberg
- 1959 Hamburg
- 1960 München
- 1961 Bremen
- 1962 Mainz
- 1963 Berlin
- 1964 Heilbronn
- 1965 Hannover
- 1966 Baden-Baden
- 1967 Siegen
- 1968 Saarbrücken
- 1969 Kiel
- 1970 Braunschweig
- 1971 Karlsruhe
- 1972 München
- 1973 Herford
- 1974 Hamburg
- 1975 Bad Hersfeld
- 1976 Baden-Baden
- 1977 Norderney
- 1978 Düsseldorf
- 1979 Ingolstadt
- 1980 Wolfsburg
- 1981 Fellbach
- 1982 Westerland/Sylt
- 1983 Saarbrücken
- 1984 Dortmund
- 1985 Karlsruhe
- 1986 Osnabrück
- 1987 Berlin
- 1988 Bad Homburg
- 1989 Hamburg
- 1990 Köln
- 1991 Nürnberg
- 1992 Neustadt a.d.W.
- 1993 Hannover
- 1994 Frankfurt/M.
- 1995 Bad Salzuflen
- 1996 Karlsruhe
- 1997 Magdeburg
- 1998 Freiburg i.Br.
- 1999 Oldenburg
- 2000 Ulm
- 2001 Wiesbaden
- 2002 Suhl
- 2003 Aachen
- 2004 Coburg
- 2005 Göttingen
- 2007 Saarbrücken
- 2009 Lübeck
- 2011 Neubrandenburg
- 2013 Potsdam
- 2015 Hamburg
- 2017 Frankfurt am Main
- 2019 Wernigerode
- 2021 Gotha (digital wegen Coronapandemie)
- 2023 Walsrode/Soltau/Heidekreis
- 2025 Schwäbisch Gmünd
- 2027 Schwerin
- 2029 Gotha
- 2031 Berlin
Die Kapitelübersicht75 Jahre Wiedergründung auf einen Blick
Im Fokus 4: Die Präsidenten des Deutschen Schützenbundes
Im FokusDie Präsidenten des Deutschen SchützenbundesVon der Wiedergründung 1951 bis heute
Der amtierende Präsident Hans-Heinrich von Schönfels wurde auf dem 60. Deutschen Schützentag am 30. April 2017 in Frankfurt am Main von der Delegiertenversammlung des Deutschen Schützenbundes gewählt.
DSB-Präsident 1951-1956Dr. med. Paul Wehner(1896-1982)
Wehner organisierte den Neuaufbau unter (auch verbands-intern) schwierigen Bedingungen und holte die Bundesge- schäftsstelle an seinen Wohnort in die hessische Landeshauptsstadt.
Präsident 1957-1971Dr. h.c. Georg von Opel(1912-1971)
Von Opels Schwerpunkte waren die Förderung des Spitzensports, der Frauen im Sportschießen und der Ausbildung des Nachwuchses, der auch die Gründung der „Schießsportschule“ in Wiesbaden Klarenthal (später Bundesleistungszentrum) dienen sollte.
Präsident 1971-1982Alfred Michaelis(1915-2014)
Er sah sich selbst als Übergangspräsident, sorgte aber in einigen Bereichen für wichtige Impulse: Ausbau des Wettkampfprogramms und der Disziplinenvielfalt, Spezialisierung im Leistungssport, Modernisierung der Jugendarbeit (erste Jugendordnung 1971). Während Michaelis‘ Amtszeit verdoppelte sich die Mitgliederzahl des DSB auf über 1 Million.
Präsident 1982-1994Andreas Hartinger(1925-1994)
1. Landesschützenmeister im Bayerischen Sportschützenbund und hauptverantwortlich für die Organisation der Schießwettbewerbe bei den Olympischen Spielen 1972 in München auf der Schießanlage Hochbrück.
Die Schwerpunkte seines Wirkens sah Hartinger in den Bereichen Nachwuchsförderung und Leistungssport, auch durch eine Intensivierung der Zusammenarbeit mit den Landesverbänden und die Installierung eines Sportdirektors. Höhepunkt seiner Amtszeit war der Beitritt der fünf „neuen“ Landesverbände beim Deutschen Schützentag in Nürnberg 1990.
Präsident 1994-2012Josef Ambacher(1940-2012)
Ambacher initiierte 1999 die Stiftung Deutscher Schützenbund und gründete 2004 das Deutsche Schützenmuseum. Die ersten Planungen und Finanzierungsschritte für ein neues BLZ in Wiesbaden sind ihm zu verdanken. Weitere Höhepunkte der „Ära Ambacher“ waren der Jubiläumsschützentag 2001 in Wiesbaden, die Bogen-WM 2007 in Leipzig, die Schießsport-WM 2010 in München und das 150. Jubiläumsjahr 2011.
Präsident 2013-2017Heinz-Helmut Fischer(*1941)
Seine vergleichsweise kurze Amtszeit war geprägt von der zukunftsweisenden Strukturreform im Bereich des Leistungssports und der erheblichen nachhaltigen Stärkung des Bogensports, der seitdem eine gleichwertige Disziplin im Verband ist.
Unter Fischers Präsidentschaft erreichte der DSB bei den Spielen in Rio 2026 das beste Ergebnis aller Zeiten bei Olympischen Spielen.
Präsident seit 2017Hans-Heinrich von Schönfels(*1960)
Er führte den Verband umsichtig durch die Coronapandemie und holte große internationale Schieß- und Bogensportchampionate nach Deutschland, etwa die EM Bogensport 2022 nach München und 2024 nach Essen, oder die Bogen-WM 2023 nach Berlin. Darüber hinaus ist ihm die finanzielle Konsolidierung und Zukunftssicherung des Deutschen Schützenbundes zu verdanken.
Die Kapitelübersicht75 Jahre Wiedergründung auf einen Blick

Im Fokus 5: Die deutschen Olympiasiegerinnen und Olympiasieger
Im FokusDeutsche Olympiasiegerinnen und -siegerVon der Wiedergründung bis heute
Nur wer bei der wichtigsten Veranstaltung des internationalen Sports einmal auf dem Siegertreppchen stand und olympisches Edelmetall in Händen hielt, findet auf den folgenden Seiten seinen Platz.
Gold
- 1960 Peter Kohnke, KK-Liegendkampf
- 1968 Bernd Klingner, KK-Dreistellungskampf
- 1972 Konrad Wirnhier, Skeet
- 1976 Karlheinz Smieszek, KK-Liegendkampf
- 1976 Uwe Potteck, Freie Pistole
- 1976 Norbert Klaar, Schnellfeuerpistole
- 1988 Silvia Sperber, KK-Standardgewehr
- 1988 Axel Wegner, Skeet
- 1992 Michael Jakosits, Laufende Scheibe
- 1992 Ralf Schumann, Schnellfeuerpistole
- 1996 Ralf Schumann, Schnellfeuerpistole
- 1996 Christian Klees, KK-Liegendkampf
- 2004 Manfred Kurzer, Laufende Scheibe
- 2004 Ralf Schumann, Schnellfeuerpistole
- 2016 Christian Reitz, Schnellfeuerpistole
- 2016 Barbara Engleder, KK-Dreistellungskampf
- 2016 Henri Junghänel, KK-Liegendkampf
Silber
- 1968 Heinz Mertel, Freie Pistole
- 1976 Ulrich Lind, KK-Liegendkampf | Harald Vollmar, Freie Pistole | Jürgen Wiefel, Schnellfeuerpistole
- 1980 Bernd Hartstein, KK-Dreistellungskampf | Hellfried Heilfort, KK-Liegendkampf | Harald Vollmar, Freie Pistole | Jürgen Wiefel, Schnellfeuerpistole | Thomas Pfeffer, Laufende Scheibe
- 1984 Ulrike Holmer, KK-Standardgewehr
- 1988 Silvia Sperber, Luftgewehr | Ralf Schumann, Schnellfeuerpistole
- 1996 Petra Horneber, Luftgewehr | Susanne Kiermayer, Doppeltrap
- 2004 Christian Lusch, KK-Liegendkampf
- 2008 Ralf Schumann, Schnellfeuerpistole
- 2016 Monika Karsch, Sportpistole | Lisa Unruh, Bogen Einzel
- 2024 Florian Unruh und Michelle Kroppen, Bogen Mixed Team
Bronze
- 1960 Klaus Zähringer, KK-Dreistellungskampf
- 1968 Konrad Wirnhier, Skeet | Harald Vollmar, Freie Pistole | Kurt Czekalla, Trap
- 1972 Michael Buchheim,Trap | Werner Lippoldt, KK-Dreistellungskampf
- 1976 Werner Seibold, KK-Dreistellungskampf
- 1980 Jörg Damme ,Trap
- 1988 Johann Riederer, Luftgewehr
- 1992 Johann Riederer, Luftgewehr
- 2008 Christian Reitz, Schnellfeuerpistole | Munkhbayar Dorjsuren, Sportpistole | Christine Brinker, Skeet
- 2020/1: Michelle Kroppen, Charline Schwarz und Lisa Unruh, Bogen Team
Deutsche Paralympics-Siegerinnen und -Sieger
Auf den folgenden Seiten finden Sie alle Medaillengewinner in den Schießsportdisziplinen und Bogenwettbewerben aus Deutschland, auch wenn sie nicht in jedem Fall dem Deutschen Schützenbund angehört haben.
Gold
- 1968 Elbracht, Schaede, Gobel, Bogen FITA-Runde Mannschaft
- 1972 E. Hammel, Bogen FITA-Runde | R. Schmidberger, Bogen St.Nicholas-Runde | Steiner, Bogen St.Nicholas-Runde | Liebrecht, Bogen St.Nicholas-Runde Frauen | Bogen FITA-Runde Mannschaft: Willi Brinkmann, E. Hammel, Elbracht | Bogen St.Nicolas-Runde Mannschaft: R. Schmidberger, Busch, F. Herrmann | Bogen St.Nicolas-Runde Mannschaft Frauen Tetra: Steiner, Konkel, Liebrecht
- 1976 R. Schmidberger, Bogen Advanced Metric Round open | S. Battran,Bogen Short Metric Round open | Liebrecht, Bogen Tetra
- 1980 H. Geiss, Bogen Doppelte FITA-Runde | Manfred Brenne, Hilmar Butenhoff, K. Pohl, Bogen Doppelte FITA-Runde Mannschaft
- 1984 Anneliese Dersen, Bogen Doppelte FITA-Runde | Siegmar Henker, Luftgewehr stehend | Siegmar Henker, Luftgewehr liegend | Siegmar Henker, Luftpistole
- 1988 Wolfgang Hess, Luftgewehr stehend | Franz Falke, Wolfgang Hess, Loraine Schulz, Luftgewehr Dreistellung Mannschaft Mixed | Franz Falke, Wolfgang Hess, Loraine Schulz, Luftgewehr stehend Mannschaft Mixed
- 1992 Aloys Schneider, Luftgewehr stehend | Aloys Schneider, Englischer Wettkampf | Johann Brunner, Luftgewehr 3x40 Mixed SH3 | Siegmar Henker, Luftgewehr Mixed SH3 und Olymp. Wettkampf | Udo Wolf, Hermann Nortmann, Karl Bahls, Bogen Mannschaft
- 1996 Josef Neumaier, Freies Gewehr 3x40 | Hermann Nortmann, Mario Oehme, Udo Wolf, Bogen Mannschaft
- 2004 Mario Oehme, Bogen | Manuela Schmermund, Luftgewehr stehend
- 2021 Natascha Hiltrop, KK-Liegendschießen
- 2024 Natascha Hiltrop, KK-Dreistellungskampf und KK-Liegendschießen
Silber
- 1968 Heinz Simon, Luft, P. Prothmann, Bogen Columbia-Runde Mannschaft
- 1972 Konkel, Bogen St.Nicholas-Runde
- 1976 E. Hammel, Hohmann, R. Schmidberger, Bogen Advanced Metric Round Mannschaft | H. Geiss, Bogen FITA-Runde | Anneliese Dersen, Bogen FITA-Runde | Waltraud Hagenlocher, Bogen Short Metric Round open
- 1980 Manfred Brenne, Bogen Doppelte FITA-Runde
- 1984 Franz Falke, Luftgewehr Dreistellung | Deutsche Mannschaft Herren, Luftgewehr stehend
- 1988 Anneliese Dersen, Bogen Doppelte FITA-Runde | Franz Falke, Luftgewehr Dreistellung und kniend | Ursula Drosdziok, Inge Enzmann, Karin Kieblich, Bogen Doppelte FITA-Runde Damen Mannschaft | Franz Falke, Wolfgang Hess, Loraine Schulz, Luftgewehr kniend Mannschaft Mixed
- 1992 Johann Brunner, Luftgewehr stehend, Olymp. Wettkampf und Freies KK-Gewehr | Hermann Nortmann, Bogen
- 1996 Josef Neumaier, Luftgewehr 3x40
- 2000 Josef Neumaier, Freies Gewehr 3x40 | Sabine Brogle, Luftgewehr stehend | Sabine Brogle Sportgewehr 3x20 | Wolfgang Stoeckl, Luftgewehr liegend Mixed | Christiane Latzke, Luftgewehr stehend Mixed
- 2004 Roland Hartmann, Freie Pistole
- 2008 Manuela Schmermund, Luftgewehr stehend | Norbert Gau, Luftgewehr stehend
- 2012 Manuela Schmermund, Luftgewehr stehend
- 2016 Natascha Hiltrop, Luftgewehr
- 2021 Natascha Hiltrop, KK-Dreistellung
Bronze
- 1960 Zander, Bogen St. Nicholas Runde
- 1968 Elbracht, Bogen FITA-Runde
- 1972 Busch, Bogen St.Nicholas-Runde | Becker, Bogen Kurze Western-Runde Damen | Bruckner, Spilger, W. Flach, Bogen Kurze Western-Runde Mannschaft
- 1976 Hohmann, Bogen Advanced Metric Round
- 1980 H. Geiss, U. Pfeffer, R. Schmidberger, Bogen Doppelte FITA-Runde Mannschaft 1980 Anneliese Dersen, Bogen Doppelte FITA-Runde
- 1984 Manfred Boeckers, Manfred Brenne, Hilmar Butenhoff, Bogen Doppelte FITA-Runde Mannschaft | Franz Falke, Luftgewehr stehend | Franz Falke, Luftgewehr kniend | Deutsche Mannschaft, Luftgewehr Dreistellung Mannschaft Herren | Deutsche Mannschaft, Pistole Mannschaft Herren | Battran, Luftgewehr kniend Frauen | S. Battran, Luftpistole Frauen
- 1988 Wolfgang Hess, Luftgewehr 3-Stellung | Loraine Schulz, Luftgewehr 3-Stellung | Udo Wolf, Bogen Doppelte FITA-Runde
- 1992 Siegmar Henker, Luftgewehr stehend | Aloys Schneider, Freies KK-Gewehr | Udo Wolf, Bogen
- 1996 Franz Falke, Luftgewehr stehend | Alfred Berniger, Luftgewehr 3x40 | Sabine Brogle, Luftgewehr 3x20 | Sabine Brogler, Standardgewehr 3x20 | Roland Hartmann, Sportpistole | Udo Wolf, Bogen | Alfred Beringer, Freies Gewehr liegend Mixed
- 2004 Sabine Brogle, Luftgewehr stehend | Manuela Schmermund, Sportgewehr 3x20
Die Kapitelübersicht75 Jahre Wiedergründung auf einen Blick

Im Fokus 6: Internationale Sportereignisse in Deutschland
Im FokusInternationale Sportereignisse in Deutschland
So fanden beispielsweise 1966 in Wiesbaden Weltmeisterschaften, 1968 und 1970 ebenfalls in Wiesbaden die Junioren-EM, 1972 in München die Olympischen Spiele, 1973 in München die EM Laufender Keiler, 1974 in Schwäbisch Hall die WM Vorderlader, 1975 in München die WM in Trap-Skeet und Laufende Scheibe sowie 1994 in Wiesbaden die WM Feldarmbrust statt.
Im Folgenden möchten wir Bilder von Sportevents der jüngsten Zeit sprechen lassen. Erinnern Sie sich noch oder waren Sie vielleicht sogar selbst mit dabei?
Die Kapitelübersicht75 Jahre Wiedergründung auf einen Blick

Im Fokus 7: Der DSB und internationale Gremien
Im FokusDer Deutsche Schützenbund und die internationalen Verbände
Zahlreiche Vertreter des DSB sind in deren Gremien aktiv, im Bereich des Spitzen- und Leistungssports, zu den Themen Umwelt- und Waffenrecht sowie bei der Interessensvertretung für Sport und Brauchtum.
Darüber hinaus war die Bundesgeschäftsstelle des Deutschen Schützenbundes in Wiesbaden selbst bereits zweimal Sitz des internationalen und des europäischen Schießsportverbandes.
UIT: Union Internationale de Tir
Sitz der UIT war seitdem die Bundesgeschäftsstelle, nach Zimmermanns Ausscheiden aus dem DSB im Jahr 1977 befand sich der UIT-Sitz in der Webergasse in Wiesbaden. Zimmermann bekleidete dieses Amt noch bis 1980.
ESC: European Shooting Confederation
Die Bundesgeschäftsstelle Wiesbaden wurde damit zum Sitz des europäischen Verbands bis 2012.
Die Kapitelübersicht75 Jahre Wiedergründung auf einen Blick

Impressum & Bildnachweise
Zum AnfangWikimedia Commons / Cassowary Colorizations / CC BY 2.0
Foto Blumenschießen:
Creative Commons (pxhere.de)
Foto Citius, Altius, Fortius:
Von Olympia-kuva Oy - Finna (Wikimedia)
Foto Helsinki:
Von Olympia-kuva Oy - Finna (Wikimedia)
Video 100 Jahre ISSF:
International Shooting Sport Federation München